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Fördermittel: So finden Sie die passenden Programme

Jürgen Wendnagel

Damit Handwerksbetriebe ihre Kunden optimal beraten können, müssen Sie genau wissen, welche Förderprogramme sich bei einem bestimmten Bau– oder Sanierungsprojekt nutzen lassen. Denn mit oberflächlichen Hinweisen alleine ist es heute nicht mehr getan: Die Konditionen und Bedingungen der bundesweiten und regionalen Förderprogramme sind zum Teil so komplex, dass die Kunden ohne gezielte Informationen durch den Fachmann nicht oder nur schwer klarkommen.

Doch wo können die Fachbetriebe die passenden und aktuellen Informationen finden, wenn es darauf ankommt? haustec.de hat dazu eine Auswahl von kostenfreien Online-Datenbanken zusammengestellt. 

Fördergelder fürs Bauen, Sanieren, Energiesparen

In Deutschland gibt es über 6.000 öffentliche Förderprogramme – Zuschüsse oder günstige Darlehen – für private, gewerbliche oder öffentliche Gebäude. Bei ca. 5.500 davon handelt es sich um Budgets mit lokalem Bezug.

Nach eigenen Angaben recherchiert und pflegt Foerderdata die umfangreichste und aktuellste Fördermitteldatenbank Deutschlands aus den Bereichen Bauen, Sanieren und Energiesparen. Darunter sind alle aktuellen Förderungen von der KfW-Förderbank, von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten, Gemeinden sowie Energieversorgern.

Um die Fördermittel zu finden, gibt man einige Basisdaten zum Gebäude sowie zum Projekt ein (etwa Heizungserneuerung, Wärmedämmung, Bad- und Sanitärinstallation, Installation regenerative Energien).

Als Ergebnis erhält man eine Übersicht aller in Frage kommenden Förderprogramme angezeigt, die sich einzeln ansehen oder komplett als pdf-Report ausdrucken lassen.

www.foerderdata.de/foerdermittel-suche

 

Energieeffizienz- und Mobilitäts-Förderungen finden

In der Förderdatenbank des BINE Informationsdienstes sind alle für Privatpersonen relevanten Informationen über die aktuellen Förderprogramme im Bereich Energie gelistet.

Der Nutzer wählt die Art des Projekts (Neubau, Modernisierung, Mobilität) und gibt zusätzlich entweder seine Postleitzahl (PLZ) ein oder wählt sein Bundesland aus. Die Trefferliste zeigt die für das Projekt in Frage kommenden Bundes- und Landesprogramme sowie das von Kommune und Energieversorger.

Beim Klick auf einen Treffer wird u. a. die Beschreibung der jeweiligen Förderung, die besonderen Hinweisen zum Programm und Angaben zur Kumulation angezeigt.

Bei Bedarf lässt sich die Trefferliste anhand weiterer Kriterien eingrenzen (z. B. für Brennwertkessel, Haushaltsgeräte, Energieberatung, Erneuerbare Energien, Fenster etc.)

Für Handwerksbetriebe, die auch gewerbliche und institutionelle Kunden über Förderprogramme informieren wollen, gibt es eine kostenpflichtige Profi-Version (58.31 € pro Jahr)

www.energiefoerderung.info 

 

Fördergeld für eine neue Heizung

Die Fördermitteldatenbank von Heiztechnikhersteller Buderus greift nach eigenen Angaben auf über 2.300 Fördermöglichkeiten für Heizungen und erneuerbare Energien zurück: vom Bund, von den Bundesländern sowie von Städten, Gemeinden und Energieversorgern.

Nach dem Ausfüllen eines Online-Formulars mit Eingabe von Postleitzahl und Zielgruppe (Privat, Freiberufler, KMU und Wohnbau) werden die herausgefilterten Förderprogramme aufgelistet – strukturiert nach Regionen und mit den wichtigsten Infos u. a. zu den Voraussetzungen, zur Antragsstellung sowie zu Art und Höhe der Förderung.

Der User kann einzelne oder alle Treffer markieren und diese Förderprogramme dann in einem Komplett-pdf-Doku ausgeben lassen.

www.buderus.de/de/foerdermittelauskunft

 

Förderrechner für Wärmepumpensysteme

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) hat ein Online-Tool entwickelt, mit dem sich gezielt die Förderung einer geplanten Wärmepumpenanlage ausrechnen lassen. Im Förderrechner werden dazu systematisch bestimmte Grunddaten erfasst, z. B. zur Gebäudeart, Antriebsenergie, Wärmeverteilung.

Ziel des Tools ist es, nicht nur alle relevanten Förderprogramme zu berücksichtigen und die Förderkonditionen aufzulisten, sondern auch über die Fördervoraussetzungen und Antragsverfahren zu informieren. Das Ergebnis lassen sich ausdrucken und als pdf-Doku speichern.

Durchforstet werden allerdings nur die Förderprogramme des Bundes (BAFA, KfW).

www.waermepumpe.de/foerderrechner

 

Sanierungsprojekte energetisch analysieren

Umfangreiche Unterstützung speziell für Sanierungsprojekte bietet der Sanierungskonfigurator des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Nach der Eingabe von individuellen Daten zum Ist-Zustand des Gebäudes kann man verschiedene Sanierungsmöglichkeiten auswählen.

Für die recht umfangreiche Dateneingabe muss man etwa 30 Minuten einkalkulieren. Bei Bedarf lassen sich die Eingaben zwischenspeichern und später vervollständigen.

Das Ergebnis beantwortet drei Fragen:

1.Welche Maßnahmen fördert der Staat?

2.Welche Sanierungen führen zu welchen Energie-Ersparnissen?

3.Welche Kosten fallen für welche Sanierungsmaßnahmen an?

www.sanierungskonfigurator.de

 

Sanierungsmaßnahmen vergleichen und bewerten

Mehr als nur eine Fördermittelauskunft für energetische Sanierungsmaßnahmen von Ein-/Zweifamilienhaus ist der Sanierungsrechner, den Bosch mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP entwickelt hat. Mit dem, laut Anbieter, neutralen Rechenkern lässt sich ein Bestandsgebäude energetisch bewerten und das Kosten-/Nutzenverhältnis von möglichen energetischen Sanierungsmaßnahmen ermitteln.

Es lassen sich mehrere Sanierungsvarianten durchspielen, egal ob Fassaden-, Dach-, oder Kellerdämmung, Heizungstausch oder die Erneuerung der Fenster gewünscht ist. Berücksichtigen lassen sich u. a. ein vorgegebenes Finanzbudget oder ein gewünschter Gebäudestandard.

Neben der übersichtlichen Darstellung der Kosten und möglichen Einsparungen je Sanierungsmaßnahme werden auch die möglichen Fördermittel angegeben.

www.effizienzhaus-online.de/sanierungsrechner

 

Finanzspritze für betriebliche Maßnahmen

Wer eine Investition in sein bestehendes Unternehmen plant oder eine Existenz gründen möchte benötigt eine gute Finanzierung: Die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bietet einen schnellen und einfachen Zugriff auf Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU.

Userfreundliche Such- und Zugangswege, wie thematische Detailsuche, Rubriken und Förderassistent, erleichtern die Erschließung des umfangreichen Datenbestandes.

Ergänzend werden regelmäßig Meldungen zu neuen und aktualisierten Programmen veröffentlicht.

www.foerderdatenbank.de

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