Medizinforschung: Wo Österreich mit der Weltspitze mithalten kann

Medizinforschung: Wo Österreich mit der Weltspitze mithalten kann
Erkenntnisse zu Krankheitsursachen, bessere Diagnosen und Therapien: In Österreich tätigen Forschern gelingen international beachtete Ergebnisse – trotz knapper Ressourcen.

Mindestens eines von 100 Kindern ist von Autismus betroffen – Probleme in der Kommunikation sind die Folge. Bekannt ist ein Zusammenhang mit genetischen Veränderungen. Aber welche Mutation hat welche Folgen? Das untersuchen Wissenschafter des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Akademie der Wissenschaften um Jürgen Knoblich an Hirnorganoiden. Das sind dreidimensionale Gewebestrukturen, die sie im Labor mit menschlichen Stammzellen erzeugen. An ihnen kann man die Organentwicklung studieren. Die Publikation ihrer Erkenntnisse im hochrangigen Fachmagazin Nature sorgte international für Aufsehen.

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