UWF-Technologie: Studien zeigen Anwenderfreundlichkeit und Effizienz

Zu einer zeitgemäßen Netzhautdiagnostik gehören neben der klassischen Funduskopie verschiedene moderne bildgebende Verfahren.

Optos GmbH
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Die multimodale Bildgebung kann in Kombination mit der hochauflösenden Ultra-Weitwinkel (UWFTM)-Technologie das Patientenmanagement verbessern und die Praxiseffizienz steigern, wie aktuelle zeigen.[1],[2],[3]

Multimodale Fundusbildgebung mit nur einem Gerät

Hochauflösende Netzhautaufnahmen mittels unterschiedlicher Bildgebungsmodi können heutzutage unkompliziert und zeitsparend für Patient und Untersucher an nur einem Gerät erstellt werden. Die Möglichkeiten der Optos® Geräte reichen von der Scanning Laser Ophthalmoskopie über Autofluoreszenz sowie Fluoreszenz- oder Indocyaningrün-Angiographien bis hin zur Swept-Source-OCT. Mittels der UWF-Technologie lassen sich diese nicht nur am hinteren Pol der Netzhaut anwenden, sondern ebenfalls mittelperipher und peripher. Möglich macht dies die 200°-Darstellung der Netzhaut in weniger als einer halben Sekunde und mit nur einer Aufnahme.


Möglichkeiten der UWF-Technologie

Laut Definition der International Widefield Imaging Group[4] erfasst die Ultra-Weitwinkel-Bildgebung die gesamte Netzhaut in allen vier Quadranten bis über die Vortexampullen hinaus. Mithilfe dieser modernen Technologie konnte in einer aktuellen Studie gezeigt werden, dass die durchschnittliche Anzahl an Vortexvenen-Ampullen größer ist als zuvor berichtet.[5] Eine andere prospektive Studie verglich, ob die Einstufungen von diabetischer Retinopathie und diabetischem Makulaödem zu den gleichen Ergebnissen kommen, wenn mittels nicht-mydriatischer UWF-Aufnahme oder anhand von Fotos nach dem ETDRS-Standard beziehungsweise durch Funduskopie untersucht wird. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Einstufungen deckungsgleich waren, allerdings erforderten die beiden letztgenannten Methoden eine medikamentöse Pupillenerweiterung und die Untersuchungen dauerten länger.[6]

Weitere Informationen zur Studienlage rund um die Ultra-Weitwinkel-Technologie finden Sie hier: https://www.optos.com/de/landing-pages/klinische-studien/



[1] Sodhi SK et al. Feasibility of peripheral OCT imaging using a novel integrated SLO ultra-widefield imaging swept-source OCT device. International Ophthalmology 2021; DOI: 10.1007/s10792-021-01837-7

[2] Kovacs KD et al. Feasibility and Clinical Utility of Ultra-Widefield–Navigated Swept-Source Optical Coherence Tomography Imaging. Journal of VitreoRetinal Diseases 2021; DOI: 10.1177/2474126421997335

[3] Lin CC et al. Successful interventions to improve efficiency and reduce patient visit duration in a retina practice. Retina 2021; DOI: 10.1097/IAE.0000000000003169

[4] Choudhry N et al. Classification and Guidelines for Widefield Imaging: Recommendations from the International Widefield Imaging Study Group. Ophthalmol Retina 2019; 3(10):843-849

[5] Verma A et al. Distribution and Location of Vortex Vein Ampullae in Healthy Human Eyes as Assessed by Ultra-Widefield Indocyanine Green Angiography. Ophthalmol Retina 2020; 4(5):530-534

[6] Silva PS et al. Nonmydriatic ultrawide field retinal imaging compared with dilated standard 7-field 35-mm photography and retinal specialist examination for evaluation of diabetic retinopathy. American Journal of Ophthalmology 2012; 154(3):549-559.e2