1 / 36

Silben-Phonologie

Silben-Phonologie. Sonoritätsskala. Plosivlaute, stimmlos / p t k / Plosivlaute, stimmhaft / b d g / Frikative, stimmlos / f T s C S x X / Frikative, stimmhaft / v D z Z Æ Ò / Nasale / m n N / Liquide / l, r, { / Gleitlaute (Halbvokale) / j w /

bernad
Download Presentation

Silben-Phonologie

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Silben-Phonologie

  2. Sonoritätsskala • Plosivlaute, stimmlos /p t k/ • Plosivlaute, stimmhaft /b d g/ • Frikative, stimmlos /f T s C S x X/ • Frikative, stimmhaft /v D z Z Æ Ò/ • Nasale /m n N/ • Liquide /l, r, {/ • Gleitlaute (Halbvokale) /j w/ • Vokale (geschlossen)/i I y Y u U/ • Vokale (halb-offen) /e E o  O ¿/ • Vokale (offen) /Q a A/

  3.     Sonoritätsverlauf: clamp

  4.     Sonoritätsverlauf: Andrew

  5.        Sonoritätsverlauf: lilt vs. little

  6.          Sonoritätsverlauf: optimality

  7.        Sonoritätsverlauf: hiden aims

  8.        Sonoritätsverlauf: hid names

  9.     Sonoritätsverlauf: sticks

  10. Anlaut Gipfel Koda /k l Q m p/ Silbenstruktur: flach oder hierarchisch? Silbe Silbe /k l Q m p/

  11. Silbenstruktur: Grundbegriffe Silbe KernNukleusnucleus, peak AnfangsrandKopfonset Reim AuslautEndrandcoda Anlaut Gipfel Koda /k l Q m p/

  12. Silbe Silbe Silbe Reim Anlaut Reim Anlaut Reim X X X /iù t/ /p a I/ /p r a I/ Silben-Anlaut eyeeatink pieseatwink prysleeveswing *pfry*tsleeve*kswing spystreetspring

  13. Silbe Silbe Silbe Reim Reim Reim Anlaut Gipfel Anlaut Gipfel Koda Anlaut Gipfel Koda X X X /f iù/ /f iù l/ /f I l m/ Silben-Auslaut (Koda) piefreeflee seatfeelfill clampfilmclasp *filmp*firlm*clamsp clampsadzeact

  14. Silbe Reim Koda Anlaut Gipfel X X X X X Q m p/ /k l Silben-Gipfel

  15. Silbe Silbe Silbe Reim Reim Reim Anlaut Gipfel Anlaut Gipfel Koda Anlaut Gipfel Koda X X X X X X X X X X /p a I/ /f I l/ /f iù l/ Silben-Gipfel

  16. *Silbe Silbe Silbe Silbe Reim Reim Reim Reim Gipfel Anlaut Gipfel Koda Anlaut Gipfel Koda Gipfel Koda X X X X X X X X X X X X X X Silben-Reim eyefree seatpine clampelm *klaImp*si:lm findsseals Anlaut /a I/ /s I t/ /s iù l/ /s iù l m/ Silben haben nicht mehr als 3 X-Positionen im Reim

  17. Silbe Silbe Silbe Silbe Reim Reim Reim Reim Anlaut Gipfel Anlaut Gipfel Anlaut Gipfel Anlaut Gipfel Koda X X X X X X X X X X X /b iù/ /t uù/ /t U/ /b I t/ Silben-Reim Betonte Silben haben mindestens 2 X-Positionen im Reim Unbetonte Silben haben eine X-Position im Reim

  18. Silbe Silbe (Anlaut) Reim (Anlaut) Reim X X X Eine Silbe, deren Reim wenigstens zwei X-Positionen aufweist, ist eine schwere Silbe Eine Silbe, deren Reim nur eine X-Position hat, ist eine leichte Silbe Schwere und leichte Silben

  19. Die Kernsilbe • Jede Silbe hat einen Sonoritätsgipfel, den Silbengipfel (Nukleus, Kern). • Dieses Segment hat einen höheren Sonoritätsgrad als die Silbenschale (d.h. die linken und rechten Nachbarn). • Die dem Silbengipfel vorausgehenden Segmente bilden eine phonologische Einheit, den Silbenanlaut (Kopf, Anfangsrand). • Die Sonorität des Anlauts nimmt zum Gipfel hin zu. • Die maximale Zahl von X-Positionen im Anlaut ist 2. • Die auf den Gipfel folgenden Segmente bilden eine phonologische Einheit, die Koda (Auslaut, Endrand). • Die Sonorität der Koda nimmt vom Gipfel zum Rand hin ab. • Gipfel und Koda bilden zusammen eine phonologische Einheit, den Reim. • Die Minimalzahl der X-Positionen im Reim einer unbetonten Silbe ist eins, die einer betonten Silbe ist zwei. Die Maximalzahl beträgt drei.

  20. Silbenpräferenzen (modifiziert nach Vennemann) Silbenkopfgesetz:Der präferierte Silbenkopf (=Anlaut) hat folgende Eigenschaften: • er besteht aus möglichst nur einem Lautsegment • dieses weist den geringstmöglichen Sonoritätsgrad auf • die Sonorität zum folgenden Silbenkern nimmt möglichst schnell zu. Silbenkerngesetz:Der Silbenkern (Gipfel, Nukleus) hat folgende Eigenschaften: • er besteht aus einem möglichst konstanten Sprachlaut; • er weist eine möglichst hohe Sonorität auf.

  21. Silbenpräferenzen (modifiziert nach Vennemann) Silbenkodagesetz:Die präferierte Silbenkoda (=Anlaut) hat folgende Eigenschaften: • sie besteht aus möglichst wenigen Lautsegmenten • diese weisen den einen möglichst hohen Sonoritätsgrad auf • die Sonorität fällt vom Silbenkern her möglichst rasch ab Kontaktgesetz:Ein Silbenkontakt A $ B ist um so präferierter, je größer die Sonorität des Silbenendes von A und je geringer die des folgenden Anfangsrandes (Anlautes, Kopfes) B.

  22. Appendizes

  23.  R R K K A G A G X X X X X X X X X /m a I n d/ /f  k s/ Appendizes Verletzt Sonoritätsprinzip

  24. Appendizes   R R K K A G A G X X X X X X X X X X X X /m a I n d z/ /t E k s t s/

  25. Appendix im Silbenanlaut Silbe Ein Kernsilbenanlaut kann von einem Appendix /s/ eingeleitet werden Reim Koda Anlaut Gipfel X X X X X X I n t/ /s p r

  26. Silbenstruktur englischer Einsilber Silbe Reim Koda Anlaut Gipfel Xa Xb Xc X1 X2 X3 X4 X5 X6 /s/ Bedingungen: (1) X1-2 sind obligatorisch (2) Xb-X3 sind mit nur einem Gipfel verbunden; Maximum: X1 (3) X2 ist entweder mit dem Gipfel oder mit der Koda verbunden

  27. [–sonorant] [+sonorant] [+okklusiv] [–okklusiv] [–lateral] [+lateral] [+konsonantisch] [–konsonantisch] [+hoch] [–hoch] p b f v ... m n N ... l r e a ... j w i u ... Sonoritätshierarchie – merkmalbasiert

  28. Silbenstruktur englischer Einsilber Für unbetonte Silben gilt:(a) X1 kann jedes [+sonorant]-Segment sein(b) Nur X1 ist obligatorsich Bedingungen: (1) X1-2 + 1 X>1 sind obligatorisch (2) X2 ist mit dem Gipfel verbunden, falls [-cons] sonst mit der Koda (3) X1-3 haben abnehmende Sonorität entsprechend der Sonoritätsskala Silbe Reim Koda Anlaut Gipfel Xa Xb Xc X1 X2 X3 X4 X5 X6 /s/ [-son] [+son] [-kons] [+son] [+kons]

  29. Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern • Es wurde definiert, was eine wohlgeformte Silbe ist. • Ein wohlgeformtes mehrsilbiges Wort ist eine Folge wohlgeformter Silben. • Welche Reguläritäten regeln die Position der Silbengrenze in mehrsilbigen Wörtern? • Silbengrenze liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft von Silbenminima, aber wo genau?

  30.      Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern

  31. ma.ri.na a.ro.ma pho.ne.mic co.di.fy (C)V.CV.CV(C) al.ti.tude nigh.tin.gale a.gen.da stan.dard ... VC.CV ... Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern • a.pri.cot • al.ge.bra • Hum.phrey • ma.tron • ... V.CCV ... Hypothese: Die Silbengrenzen werden so gelegt, dass jeder Anlaut soviele Konsonanten wie möglich ent- hält und jede Koda so wenige Konsonanten wie möglich

  32. e.nig.ma /gm/ Ag.nes /gn/ Ed.na /dn/ ac.tive /kt/ at.las /tl/ hem.lock /ml/ ath.lete /Tl/ Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern Silbengrenz-Regel: Die Silbengrenzen werden so gelegt, dass die Anlaute unter Beachtung der phonotaktischen Restriktionen maximiert werden.

  33.    R R R R A G A G K G K A G K X X X X X X X X X X X X /m e I t r « n/ Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern /Q t l « s/

  34. 'apple 'petrol 'epic 'metric 'pedestal 'camera 'labrador 'Africa Silbenbildung in mehrsilbigen Wörtern • ma'donna • ru'bella • con'fetti • in'tegrity • [ÈQ.pl] • [ÈpE.tr«l] • [ÈE.pIk] • [ÈmE.trIk] • [ÈpE.d«.st«l] • [ÈkQ.m«.r«] • [ÈlQ.br«.d] • [ÈQ.frI.k«] • [m«.Èd.n«] • [rU.ÈbE.l«] • [k«n.ÈfE.tI] • [In.ÈtE.grI.tI] Problem: Die Silbengrenzregel steht im Konflikt mit der Restriktion für wohlgeformte Silben, nach der betonte Silben nicht leicht sein dürfen. Lösung: Der erste Konsonant des Anlauts gehört auch zur Koda der Vorgängersilbe, er ist ambisyllabisch.

  35. Silbengelenk - ambisyllabisch • Ein Konsonant, der unmittelbar auf einen betonten ungespannten (kurzen) Vokal folgt, ist ambisyllabisch, wenn er ein zulässiger Anlaut oder Teil eines zulässigen Anlauts ist. • Ambisyllabische Konsonanten werden auch Silbengelenke genannt.

  36.     R R R R R A G K A G K A G A G K A G X X X X X X X X X X X X [Èp E t r « l] [r U Èb E l «] Silbengelenk

More Related